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Flieg nicht zu hoch.

Ich glaube, ich habe mich mit der Überzeugung, mir nächste Stunde Videos ansehen zu können, deutlich übernommen. Der Versuch, mir welche aus Youtube herauszusuchen führte gerade schon zu akuter Atemnot, Übelkeit und Beklemmungsgefühlen. Wie eine Lawine, die auf dich herniederrollt, ohne, dass du sie aufhalten kannst. Und ich bin geplättet, im negativen Sinne. Ist es zuviel ? Ich glaube kaum, dass ich so einer Situation standhalten könnte. Ja, zugegebenermaßen habe ich das auch bei den Fotos gedacht, aber die konnte ich mir wenigstens auch zuhause in der Auswahl ansehen, ohne, dass sofort Panik auftrat. Noch jetzt spukt die Angst in meinem Hintergrund, ohne, dass sie einen konkreten Gegenstand hat, auf den sie sich richtet. 

Wo liegt die Bedrohung ?

Wie üblich bringt ein Misserfolg alles andere ins Wanken. Ich hatte mich gestärkt gefühlt, sicherer, vielleicht auch ein bisschen stolz. Jetzt fühle ich mich schwach, unzulänglich und absolut feige. Was ich für möglich gehalten habe, scheint plötzlich in so weite Ferne gerückt, dass ich es sehenden Auges nicht mehr erkennen kann. Ist das Vermeidung ? Ist genau das etwas, worauf ich nicht hören sollte ? Vermutlich. Aber im Augenblick ist das Gefühl so stark, dass ich mir nicht vorstellen kann, mir am Mittwochmorgen diese Videos anzusehen. Schon der Gedanke daran schnürt mir die Kehle zu. Wie schnell Gefühle sich wandeln können ... 

10.3.11 20:41
 
Letzte Einträge: Wo laufen wir denn los ?, Die Absurdität des Augenblicks, Rückschritt als Anlauf


bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Ano / Website (19.3.11 14:10)
Hallo du,
ich finde es schonmal klasse, dass du das mit den Fotos gemeistert hast! Hut ab, darauf kannst du wirklich stolz sein.

Ich kann dich sehr gut verstehen bezüglich dieses letzten Postings.
Wenn die Angst erstmal da ist und sich so stark bemerkbar macht, weiß man oft selbst nicht mehr, wo die Grenze zwischen Überforderung und Unterforderung liegt. Ob man kleinere Schritte gehen sollte - oder ob das nur Vermeidungsverhalten wäre.
Vielleicht solltest du dich fragen: Gibt es einen kleineren Schritt, einen Schritt zwischen Fotos angucken und Videos ansehen? Wenn ja, wäre das eine Möglichkeit, erstmal kleiner weiter zu machen. Wenn nein, dann führt wohl leider kein Weg dran vorbei - denn die Angst wird mit der Zeit ja so oder so nicht kleiner. Dann hilft wirklich nur, sich irgendwie auszutricksen und diese Konfrontation anzugehen.
Mir geht es oft so, dass ich kleinere Zwischenschritte nicht sehe und erst durch andere Leute darauf komme. Bei dir weiß ich jetzt leider auch nichts. Aber vielleicht fällt dir ja noch etwas ein oder du besprichst es mit deinem Therapeuten.


Ano / Website (19.3.11 14:12)
P.S.: Ich hoffe es ist okay, dass ich hier schreibe (?).


emetophobia (20.3.11 11:22)
Natürlich ist das okay. Vielen Dank dafür.

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